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Neuer Internetauftritt für KZ-Gedenkstätte Laura

Moderner Auftritt: Die Gedenkstätte im Internet.

Von nun an wird unter www.kz-gedenkstaette-laura.de die neue Internetseite der Gedenkstätte abrufbar sein. Diese informiert über die neue Ausstellung, die Chronik des Außenlagers und enthält nunmehr umfangreiche Erläuterungen zum Ort und der Gedenkstättengeschichte.

Zusätzlich gibt es zahlreiche Hinweise auf das Medien-, Literatur- und Bildungsangebot. Das Konzept und die inhaltliche Gestaltung wurden vom Presse- und Kulturamt des Landkreises erarbeitet, das für die Gedenkstätte zuständig ist. Gestaltet wurde die Webseite von dem Diplom-Ingenieur für Medientechnologie Andreas Fiedler aus Rudolstadt.

Am 21. September 1943 wurde nahe Schmiedebach das Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald errichtet, das unter dem Decknamen „Laura“ bekannt wurde. In der Stollenanlage der Schiefergrube Oertelsbruch wurde ein Testbetrieb für Triebwerke der Raketenwaffe V2 mit einer unterirdischen Betriebsanlage errichtet.

In der 19 monatigen Lagerzeit waren insgesamt rund 2 600 Häftlinge aus fast zwanzig Nationen inhaftiert und mussten bis zur völligen Erschöpfung Zwangsarbeit leisten. Die schwere Grubenarbeit, die Misshandlungen sowie die Beton- und Erdarbeiten bei eisiger Kälte forderten mindestens 550 Todesopfer.

Seit der Übernahme der Gedenkstätte im Jahr 2010 durch den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt begann die umfangreiche Sanierung und Neugestaltung, die maßgeblich durch Fördermittel des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur finanziert wurde.