Über uns

Die KZ-Gedenkstätte Laura ist eine Einrichtung des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt. Der Landkreis ist seit der Kreisgebietsreform 1994 Träger der Gedenkstätte und seit 2010 Eigentümer des ehemaligen Häftlingsbereiches. Im Jahr 2012 wurde auch die Betreibung übernommen. 

Der Betrieb der KZ-Gedenkstätte dient dazu, das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu bewahren und vor einer Wiederholung zu mahnen. Der Landkreis stellt sich hier in vorbildlicher Weise seiner Verantwortung, wie wenige andere Kommunen. 

Der Kreistag Saalfeld-Rudolstadt stimmte 2010 für den Erwerb des Gedenkstättengeländes mit mehreren Gebäuden (der Bereich, der „hinter Stacheldraht“ war), um diesen langfristig zu sichern. Seitdem wurden mit massiver Unterstützung des Freistaates mehr als eine Million Euro in den Erhalt und Betrieb der Gedenkstätte investiert. Zusätzlich zu den finanziellen Mitteln werden erhebliche personelle Ressourcen für den Betrieb und die Außenwirkung der Gedenkstätte aufgewendet. 

Die KZ-Gedenkstätte Laura ist in ihrer erhaltenen historischen Gebäudesubstanz einmalig unter den Außenlagern Buchenwalds und steht unter Denkmalschutz. Die zahlreichen erhaltenen Wandmalereien ehemaliger Häftlinge sind ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Mit der Grabstätte des ehemaligen holländischen Häftlings Herman van Hasselt ist der Ort zugleich ein Friedhof.